Sportmundschutz

Jedes zweite Kind in Europa erleidet heute ein Zahntrauma, bevor es das 16. Lebensjahr erreicht hat. 20% aller Zahnunfälle passieren an öffentlichen Sport- und Spielstätten. Zu 70 % sind dabei die oberen mittleren Schneidezähne betroffen.

Einzel- und Mannschaftssportarten mit hohem körperlichem Einsatz bergen ein besonders hohes Verletzungsrisiko für die Zähne. 16,6% aller Basketballspieler erleiden ein Zahntraum (Vergleich: beim Fußball sind es bei Sportlern ohne Mundschutz 32 %, mit Mundschutz nur 0,8 %).

Je jünger Kinder sind, wenn sie einen Zahnunfall erleiden, desto dramatischer sind die Spätfolgen. Häufige Folgen eines Zahntraumas sind: abgestorbene Zahnnerven (die eine Wurzelbehandlung erforderlich machen), abgebrochene Zähne, abgebrochene Wurzeln, Auflösungen der Zahnwurzeln in den Folgejahren, Zahnverfärbungen, Verluste des Zahnhalteapparates (die zu dauerhaften Zahnlockerungen führen können), Knochenabbau, Ankylosen (hierbei gelingt es einem Folgezahn nicht, sich vollständig an die für ihn vorgesehene Stelle in der Zahnreihe einzugliedern).

Ein Zahnschutz bietet tatsächlich die Möglichkeit, Unfallschäden an den Zähnen abzuwenden. Dazu ist ein professionell angefertigter Multilayer-Mundschutz zuverlässig in der Lage. Zu glauben, dass für Kinder billige, konfektionierte Mundschutze ausreichen, ist gefährlich! Mit einem Mundschutz werden nicht nur 30 mal weniger Zähne verletzt, sondern auch Gehirnerschütterungen treten 16 mal seltener auf.

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