Diagnodent

Das Diagnodent-Verfahren (Handelsname, Kariesdiagnostikgerät auf Laserbasis, sog. Laserfluoreszenzsytem) erlaubt die zuverlässige Beurteilung einer möglichen Karies im Bereich der (scheinbar intakten) Kaufläche von Backenzähnen. Es ist deshalb zur Diagnostik und zur Verlaufskontrolle einer Karies über Monate/Jahre (sog. Monitoring) geeignet. Die Nutzung der Laserfluoreszenz zur Kariesdiagnostik hat sich als sinnvolle Ergänzung der konventionellen klinischen Karies- Untersuchung bewährt.

Wie funktioniert es? Die Fluoreszenz-Anregung findet im Bereich des roten Farbspektrums bei einer Wellenlänge von 655 nm statt. Eine Laserdiode erzeugt gepulstes Licht mit einer definierten Wellenlänge, das auf den Zahn trifft. Sobald veränderte Zahnsubstanzen von dem ausgesandten Licht angeregt werden, fluoreszieren sie mit dem Licht einer anderen Wellenlänge. Es erfolgt ein akustisches Signal. Die Wellenlänge wird im Diagnodent-Gerät durch eine entsprechende Elektronik ausgewertet. Die Methode ist vollständig schmerzfrei.

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